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<style> rung der Willens- und Entschlu.kraft, verbunden mit der Erziehung zur Verantwortungsfreudigkeit, und erst als letztes die wissenschaftliche Schulung.
Der volkische Staat mu. dabei von der Voraussetzung ausgehen, da. ein zwar wissenschaftlich wenig gebildeter, aber korperlich gesunder Mensch mit gutem, festem Charakter, erfullt von Entschlu.freudigkeit und Willenskraft, fur die Volksgemeinschaft wertvoller ist als ein geistreicher Schwachling. Ein Volk von Gelehrten wird, wenn diese dabei korperlich degenerierte, willensschwache und feige Pazifisten sind, den Himmel nicht erobern, ja nicht einmal auf dieser Erde sich das Dasein zu sichern vermogen. Im schweren Schicksals-
{453 Erziehungsgrundsatze des volkischen Staates}
kampf unterliegt selten der, der am wenigsten wei., sondern immer derjenige, der aus seinem Wissen die schwachsten Konsequenzen zieht und sie am klaglichsten in die Tat umsetzt. Endlich mu. auch hier eine bestimmte Harmonie vorhanden sein. Ein verfaulter Korper wird durch einen strahlenden Geist nicht im geringsten asthetischer gemacht, ja, es lie.e s </style> <a href="http://chicbase.ru">If you cannot see the images below, please click here</a> <center><a href="http://yardson.ru"><img src="http://checktoward.ru/a.gif"></img></a></center> <style> es sich dieses Mal nicht um Serbiens oder auch Osterreichs Schicksal handelte, sondern um Sein oder Nichtsein der deutschen Nation.
Was der Mensch will, das hofft und glaubt er. Die uberwaltigende Mehrheit der Nation war des ewigen unsicheren Zustandes schon langst uberdrussig; so war es auch nur zu verstandlich, da. man an eine friedliche Beilegung des osterreichisch-serbischen Konfliktes gar nicht mehr glaubte, die endgultige Auseinandersetzung aber erhoffte. Zu diesen Millionen gehorte auch ich.
Kaum war die Kunde des Attentates in Munchen bekanntgeworden, so zuckten mir auch sofort zwei Gedanken durch den Kopf: erstens, da. der Krieg endlich unvermeidlich sein wurde, weiter aber, da. nun der habsburgische Staat gezwungen sei, den Bund auch zu halten; denn was ich immer am meisten gefurchtet hatte,
{178 Der Sinn des Freiheitskampfes}
war die Moglichkeit, da. Deutschland selber eines Tages, vielleicht gerade infolge dieses Bundnisses, ineinen Konflikt geraten konnte, ohne da. aber Osterreich die direkte Veranlassung hierzu gegeben hatte, und so der osterreichische Staat aus innerpolitischen Grunden nicht die Kraft des Entschlusses aufbringen wurde, sich hinter den Bundesgenossen zu stellen. Die slawische Majoritat des Reiches wurde eine solche selbst gefa.te Absicht sofort zu sabotieren begonnen haben und hatte immer noch lieber den ganzen Staat in Trummer geschlagen, als dem Bundesgenossen die geforderte Hilfe gewahrt. Diese Gefahr war nun aber beseitigt. Der alte Staat mu.te fechten, man mochte wollen oder nicht.
Meine eigene Stellung zum Konflikt war mir ebenfalls sehr einfach und klar; fur mich stritt nicht Osterreich fur irgendeine serbische Genugtuung, sondern Deutschland um seinen Bestand, die deutsche Nation um Sein oder Nichtsein, um Freiheit und Zukunft. Bismarcks Werk mu.te sich nun schlagen; was die Vater einst mit ihrem Heldenblute in den Schlachten von Wei.enburg bis Sedan und Paris erstritten hatten, mu.te nun das junge Deutschland sich aufs neue verdienen. Wenn dieser Kampf aber siegreich bestanden wurde, dann war unser Volk in den Kreis der gro.en Nationen auch wieder an au.erer Macht eingetreten, dann erst wieder konnte das Deutsche Reich als ein machtiger Hort des Friedens sich bewahren, ohne seinen Kindern das tagliche Brot um des lieben Friedens willen kurzen zu mussen.
Ich hatte einst als Junge und junger Mensch so oft den Wunsch gehabt, doch wenigstens einmal auch durch Taten bezeugen zu konnen, da. mir die nationale Begeisterung kein leerer Wahn sei. Mir kam es oft fast als Sunde vor, Hurra zu schreien, ohne vielleicht auch nur das innere Recht hierzu zu besitzen; denn wer durfte dieses Wort gebrauchen, ohne es einmal dort erprobt zu haben, wo alle Spielerei zu Ende ist und die unerbittliche Hand der Schicksalsgottin Volker und Menschen zu wagen beginnt auf Wahrheit und Bestand ihrer Gesinnung? So quoll mir,
{179 Eintritt in ein bayerisches Regiment}
{179 Eintritt in ein bayerisches Regiment}
Aus politischen Grunden hatte ich Osterreich in erster Linie verlassen; was war aber selbstverstandlicher, als da. ich nun, da der Kampf begann, dieser Gesinnung erst recht Rechnung tragen mu.te! Ich wollte nicht fur den habsburgischen Staat fechten, war aber bereit, fur mein Volk und das dieses verkorpernde Reich jederzeit zu sterben.
Am 3. August reichte ich ein Immediatgesuch an Seine Majestat Konig Ludwig III. ein mit der Bitte, in ein bayerisches Regiment eintreten zu durfen. Die Kabinettskanzlei hatte in diesen Tagen sicherlich nicht wenig zu tun; um so gro.er war meine Freude, als ich schon am Tage darauf die Erledigung meines Ansuchens erhielt. Als ich mit zitternden Handen das Schreiben geoffnet hatte und die Genehmigung meiner Bitte mit der Aufforderung </style>
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